Modelle
| ID | Name | Flugzeit | Timer |
|---|
Hier stehen alle Modelle, die mit einem Timer gekoppelt sind. Name und ID bekommt ein Modell beim Koppeln (Settings → Timer koppeln oder „+ Neues Modell“). Die ID ist fest und wird mit auf den Timer geschrieben – daran erkennt die App den Timer wieder. Jede Änderung wird sofort im Modell gespeichert, auf den Timer kommt sie erst mit „Auf Timer schreiben“. „Laden“ macht ein anderes Modell zum aktuellen. „Als Datei speichern“ und „Datei öffnen“ gelten nur für das aktuelle Modell; alles zusammen sichert die Gesamtsicherung unter Settings.
Flugprogramm
Ein Flug läuft so ab: Startbereit (Settings) → Geradeausschlepp → Kreisschlepp → Beschleunigung → ab dem Ausklinken das Flugprogramm → nach der Flugdauer oder per DT der Flugabbruch. Servos ohne Schritt im Flugprogramm bleiben auf ihrer Beschleunigungs-Stellung.
Position 0,0 bis 100,0 innerhalb der Servo-Begrenzungen (50,0 = Mitte). Zum Ändern eine Zeile antippen – unten öffnet sich das Fenster mit allen Servos der Phase. Bei der Beschleunigung kann jedes Servo eine Verzögerung bekommen: Es fährt dann in dieser Zeit auf seine Stellung, 0,00 = volle Geschwindigkeit.
Das Flugprogramm hat drei Abschnitte: Start beginnt beim Ausklinken, Band beginnt, sobald der letzte Schritt von Start fertig ist (Zeit + Verzögerung), Flug genauso nach Band. Die Zeit eines Schritts zählt ab Beginn seines Abschnitts, in Schritten von 0,01 s; mehrere Servos zur selben Zeit sind möglich, die Liste sortiert sich selbst. Verzögerung ist die Fahrzeit bis zur neuen Position, 0,00 = volle Geschwindigkeit. In jeder Zeile fügt „+“ dahinter einen Schritt ein, „−“ löscht die Zeile, die Sprechblase öffnet den Kommentar. Die letzte Zeile ist die Flugdauer bis zum DT; dort stellst du auch die Verlängerung je Tastendruck am DT ein.
Diese Stellungen fährt der Timer beim DT-Knopf, bei DT von der Fernbedienung und nach Ablauf der Flugdauer an.
Flug 1
Flug 1 und Flug 2 sind zwei getrennte Programme mit eigenen Schlepp-, Flug- und DT-Werten und eigener Flugdauer. Auf den Timer kommt nur das aktive Programm – sein Reiter leuchtet grün. „Aus Flug 1 kopieren“ bzw. „Aus Flug 2 kopieren“ überschreibt das angezeigte Programm mit dem anderen; Kommentare werden nicht mitkopiert. Flug 2 lässt sich unter Settings → App ausblenden. „Als Beispielwerte speichern“ merkt sich alle Werte des aktuellen Modells (Flug 1, Flug 2, Schlepp, Flugabbruch, Flugdauer, LED sowie aus Settings: Startbereit, Servobelegung, Servo-Begrenzungen mit Mitte und Reverse, Haken S5 und Signale) als Vorlage; „Beispielwerte laden“ im Reiter Modelle übernimmt dann diese Vorlage. Name und ID des Modells bleiben dabei erhalten.
Servoverlauf
Settings
Der gesamte Servoweg reicht von 0 bis 100 (1000–2000 µs). Links und Rechts begrenzen den Weg, Mitte legt fest, wo Position 50 liegt (höchstens 12,7 neben der genauen Mitte). Dazwischen ist der Arbeitsbereich für Schlepp, Flug und DT immer in 100 Einheiten unterteilt: Position 0 = Links, 50 = Mitte, 100 = Rechts. Reverse dreht die Richtung. Die Testknöpfe fahren das Servo sofort auf Links, Mitte oder Rechts, auch vor dem Speichern.
Timer koppeln
Kein Gerät verbunden.
DT-Gerät nicht verbunden.
Timer mit einmal Haken vor in den Programmiermodus bringen (Signal 2× kurz, 1× lang), dann „Timer koppeln“ tippen und „F1A-Timer“ wählen. Ist der Timer neu, fragt die App nach dem Modellnamen; ID und Name werden auf den Timer geschrieben. Die Tabelle zeigt alle gekoppelten Timer. DT koppeln: „DT-Gerät verbinden“ tippen – Timer und DT sind dann gleichzeitig verbunden – und in der Zeile des verbundenen Timers „DT koppeln“ tippen. Ein DT steuert bis zu 8 Timer, jeder Timer folgt genau einem DT. „DT-Tasten steuern“ legt fest, auf welchen Timer DT-Taste und Fernbedienung wirken; „Automatisch“ nimmt den, der gerade fliegt. Die DT-Kopplung braucht die passende Firmware in Timer und DT.
Timer-Einstellungen
Allgemein, Servo-Begrenzungen und Startbereit gehören zum oben gewählten Modell und gehen mit „Auf Timer schreiben“ auf dessen Timer. Startbereit gilt für Flug 1 und Flug 2 gemeinsam.
Allgemein
5 Servos: S1 Höhenruder, S2 Seitenruder, S3 Flapp links, S4 Flapp rechts, S5 Haken. 4 Servos: S1 Höhenruder, S2 Seitenruder, S3 Wingwickler, S5 Haken – S4 ist dann frei und wird überall ausgeblendet. Die Belegung gilt pro Modell und geht mit auf den Timer.
Buzzer: Pieptöne des Timers – im Schlepp bleibt er stumm, Akkuwarnung und Suchton nach der Landung kommen immer. LED: blinkt nach dem Ausklinken mit der aktiven Sequenz aus dem Reiter LED.
S5 wird überall nur als Zu oder Offen gewählt. Hier legst du fest, welche Position (0–100) Zu und Offen bedeuten; änderst du einen Wert, übernehmen alle Phasen und Schritte ihn automatisch.
Servo-Begrenzungen
Gesamtsicherung
„Alles sichern“ speichert eine Datei mit allen Modellen, der Timer-Liste mit IDs, den DT-Kopplungen, den letzten Positionen, dem Flugbuch und den App-Einstellungen. „Sicherung zurückspielen“ ersetzt alles in der App durch den Stand der Datei, z. B. auf einem neuen Handy – zur Sicherheit die Datei zweimal wählen. Timer und DT bleiben unverändert.
App
Hell ist draußen in der Sonne besser lesbar, Dunkel schont nachts die Augen und den Akku. Sprache, Darstellung und Reiter Flug 2 gelten nur für die App auf diesem Gerät.
Wer nur ein Flugprogramm braucht, blendet Flug 2 aus. Dann verschwinden auch der Kopier-Knopf und die Auswahl Flug 1 / Flug 2, und Flug 1 ist immer das aktive Programm. Die Werte von Flug 2 bleiben gespeichert und sind beim Einblenden wieder da.
Die App wird beim ersten Öffnen mit Internet komplett auf dem Handy gespeichert und startet danach auch ohne Netz, z. B. auf dem Flugfeld. Mit „App installieren“ (Android/Chrome) bzw. im Browser-Menü „Zum Startbildschirm“ bekommt sie ein eigenes Symbol. Kartenausschnitte, die du einmal mit Internet angesehen hast, bleiben ebenfalls gespeichert – am besten das Flugfeld vorher zu Hause in allen Zoomstufen ansehen. Neue App-Versionen werden bei Internet im Hintergrund geladen und gelten ab dem nächsten Start. Auf dem iPhone braucht Bluetooth den Browser Bluefy; ob dort der Offline-Betrieb klappt, hängt von Bluefy ab.
LED-Blinksequenzen
Drei Sequenzen, eine davon aktiv. Die LED blinkt erst nach dem Ausklinken. Kurz = 100 ms, lang = 400 ms; alle Zeiten in 50-ms-Schritten.
Tracking
Unter „Modell suchen“ wählst du das Modell. Die Karte zeigt seine Live-Position – direkt vom verbundenen Timer oder über das DT – und sonst die zuletzt bekannte Position. Entfernung und Richtung beziehen sich auf deine Handyposition („Meine Position verfolgen“), sonst auf den Startpunkt. Kartenbilder brauchen Internet; ohne Netz zeigt die App ein Raster.
Zum Modell
Der Pfeil zeigt vom Handy zur letzten bekannten Position des Modells, darunter Entfernung und Himmelsrichtung. „Suche starten“ schaltet Handy-GPS und Kompass ein und hält den Bildschirm an. Das Handy flach vor dir halten; zeigt der Pfeil nach oben, gehst du direkt auf das Modell zu. Ohne Kompass dreht sich der Pfeil nach der Laufrichtung (ab langsamem Gehen) – oder du richtest das „N“ am Ring nach Norden aus. Unter 20 m vibriert das Handy, der Pfeil wird grün. „Modell piepen lassen“ geht direkt am Timer oder über das DT, über das DT aber erst nach der Landung (sonst wäre es ein DT-Befehl). Metall, Magnete und Autos in der Nähe stören den Kompass – dann das Handy einmal in einer Acht schwenken.
Letzte Position: · in Google Maps öffnen
Fernbedienung
Erst entsperren. Ohne Verbindung zum Timer oder DT-Gerät bleiben die Knöpfe aus.
DT beendet den Flug sofort ohne Rückfrage; nach der Landung lässt derselbe Knopf den Timer piepen (Modell suchen). Verlängern gibt bei jedem Tippen die eingestellte Verlängerung dazu. Die Knöpfe wirken auf das unter „Modell suchen“ bzw. „DT-Tasten steuern“ gewählte Modell. Nach 30 s ohne Bedienung sperren sie sich wieder.
Flugdiagramme
Höhe (m)
Geschwindigkeit über Grund (m/s)
„Live-Daten“ zeigt die laufende Verbindung, „Flug-Log“ den nach der Landung vom Timer geladenen Flug. Höhe ist die Barohöhe relativ zum Start. „Log am Timer löschen“ leert den Speicher im Timer – vorher laden, sonst ist der Flug weg.
Flugbuch
Jeder Flug, den du mit „Log vom Timer laden“ holst, wird hier automatisch mit Datum, Modell und Timer gespeichert (nur in der App auf diesem Gerät). „Anzeigen“ zeigt ihn in den Diagrammen, „CSV“ speichert ihn als Datei, „Alle als CSV“ speichert alle Flüge der Auswahl in eine Datei – mit Modell und Timer in jeder Zeile. Das Flugbuch ist Teil der Gesamtsicherung.